Ein Schloss mit Festsaal: große und kleine Magnetplatten verbinden
Ein Schloss braucht nicht sofort viele Türme. Manchmal beginnt die schönste Bauidee mit einem einzigen Raum: einem Festsaal, in dem später eine erfundene Feier stattfinden soll. Das Burgkidz S1133 verbindet große und kleine Magnetplatten im Prinzessinnen-Thema. Damit lässt sich erst ein übersichtlicher Grundriss legen und danach entscheiden, welche Wände, Dächer und freien Flächen die kleine Geschichte wirklich braucht.
Der Festsaal bestimmt den Anfang
Beim 42-teiligen S1133 im Prinzessinnen-Thema stehen große und kleine magnetische Platten in einer rosa-violetten Themenwelt zur Verfügung. Die Produktbilder zeigen Schlossformen und dekorative Anordnungen. Für die eigene erste Szene muss dieses große Beispiel nicht nachgebaut werden. Legt zunächst eine freie Fläche fest, die als Saal dienen soll, und ordnet einige Platten an ihrem Rand an. So bleibt sichtbar, wofür der Raum gedacht ist.
Fragt dann, was im Saal geschehen soll. Vielleicht wird getanzt, vielleicht kommen Gäste zu einem Empfang, vielleicht probt dort ein erfundenes Orchester. Diese Geschichten brauchen keine zusätzlichen Figuren im Lieferumfang. Sie können erzählt werden, während der Raum entsteht. Die Vorstellung hilft bei einer konkreten Bauentscheidung: Ein Tanzsaal benötigt eine andere freie Mitte als ein Raum, in dem man vor allem einander gegenüberstehen soll.
Große Flächen und kleine Abschlüsse
Sortiert vor dem Weiterbauen einige größere und kleinere Platten nebeneinander. Probiert aus, welche davon sich für die gewünschte Wand eignen und welche eine kleine Lücke oder einen Dachabschluss gestalten können. Die beiden Größen müssen nicht überall dieselbe Aufgabe übernehmen. Entscheidend ist, dass die Verbindung im tatsächlichen Aufbau funktioniert. Eine flach gelegte Probe zeigt oft schneller als ein hoher Turm, ob die geplante Form so zusammenpasst, wie man sie sich vorgestellt hat.
Stellt erst dann einen niedrigen Wandabschnitt auf. Hält er die gewünschte Form, kann der nächste Abschnitt folgen. Wenn nicht, wird an dieser Stelle umgebaut, bevor noch mehr Material darüberkommt. Das ist ein angenehmer Rhythmus für gemeinsames Bauen: eine Idee legen, kurz ausprobieren und dann entscheiden. Ein Schloss wird dadurch Schritt für Schritt benutzbar, statt am Ende nur als möglichst hohe Fassade vor den Spielenden zu stehen.
Ein Dach, das die Geschichte sichtbar lässt
Ein vollständig geschlossener Raum sieht anders aus als ein offener. Für das Festsaalspiel kann es hilfreich sein, einen Teil frei zu lassen, damit Hände und Blicke leicht hineinkommen. Ein Dach muss deshalb nicht den gesamten Saal verdecken. Vielleicht erhält nur der Eingangsbereich eine Spitze, während die Mitte offen bleibt. So entsteht von außen eine erkennbare Schlossform, ohne dass die eigentliche Spielfläche verschwindet.
Lasst eine Person den Raum von außen beschreiben und eine andere die Geschichte im Inneren erzählen. Passen beide Beschreibungen zusammen? Ein beeindruckender Turm ist vielleicht schön, steht aber genau dort, wo die Gäste ankommen sollen. Dann kann er an eine andere Ecke wandern. Solche Änderungen machen den Bau persönlicher, weil die Anordnung auf die eigene Erzählung reagiert und nicht bloß einem fertigen Bild folgt.
Farben wählen und die Dose mitdenken
S1133 enthält 42 Teile und eine Anleitung. Die Metalldose wird mit ungefähr 16,3 × 16,3 × 2,3 cm angegeben; das gelistete Gewicht beträgt 595 g. Wer vor allem die Schlossidee und die Mischung aus großen und kleinen Platten mag, findet darin einen passenden Ausgangspunkt. Die Dose kann während des Bauens die übrigen Teile aufnehmen, damit die freie Fläche um den Festsaal nicht nach und nach verschwindet.
Eine andere Farbidee bietet das 42-teilige S1110 in glitzernden Bonbonfarben. Es setzt auf eine buntere, schimmernde Gestaltung und hat eine länglichere Dose von ungefähr 19,3 × 13,5 × 1,7 cm. Das gelistete Gewicht liegt bei 0,42 kg. Für die Auswahl zählt daher nicht nur die gleiche Teilezahl. Themenwelt, Plattenzusammenstellung und Form der Aufbewahrung beeinflussen, welches Set besser zur gewünschten Spielidee und zum vorhandenen Platz passt.
Zum Schluss bekommt der Saal einen Namen. Vielleicht heißt er Sternensaal, Rosensaal oder einfach der Raum für das große Fest. Eine letzte Erzählrunde kann beschreiben, wer ankommt und was dort passiert. Danach wird das Schloss wieder in seine Teile zerlegt. Beim nächsten Öffnen muss nicht alles gleich aussehen: Der Saal kann breiter werden, der Eingang wandern oder eine kleine Terrasse dazukommen. Die Geschichte gibt dem neuen Aufbau seine Richtung.