Ein Festplatz für Einhörner: gemeinsam bauen mit DJS-100
Heute bekommt das Einhornschloss keinen weiteren Turm, sondern einen Platz für ein Fest. Mit DJS-100 lässt sich eine kleine Spielwelt bauen, in der Figuren ankommen, sich treffen und etwas erleben können. Dafür muss das Bauwerk weder besonders hoch noch genau wie auf der Verpackung aussehen. Interessanter ist die Frage, wo die Besucher stehen, wie sie zum Fest gelangen und welche kleine Überraschung auf sie wartet.
Erst einen Platz schaffen, dann das Schloss ergänzen
DJS-100 enthält 100 magnetische Bausteine mit Einhornmotiven im Format von zwei Zentimetern. Zum Set gehören eine Anleitung und eine tragbare Metalldose. Auf den Produktbildern sind unter anderem Einhörner, Figuren, Fenster, Sterne und ein Regenbogen zu sehen. Diese Motive geben viele Anregungen, ohne die Geschichte festzulegen. Ein Fenster kann zu einem Schloss gehören, aber ebenso zu einem kleinen Laden am Rand des Festplatzes. Entscheidend ist, welche Rolle das Kind dem Bauwerk gibt.
Beginnt mit einer freien Fläche auf dem Tisch. Legt einige Bausteine als Begrenzung darum und lasst eine breite Stelle offen. Das ist der Zugang zum Fest. Erst danach entsteht ein niedriges Gebäude an einer Seite. So bleibt die Mitte bespielbar, statt sofort von Türmen und Mauern besetzt zu werden. Stellt eine Figur probeweise auf den Platz und bewegt sie zum Eingang. Wenn dafür ständig etwas umgebaut werden muss, lohnt es sich, schon jetzt mehr Raum freizulassen.
Drei Aufgaben machen gemeinsames Bauen leichter
Wenn mehrere Kinder mitspielen, können sie verschiedene Bereiche übernehmen: eines baut den Eingang, eines einen kleinen Stand und eines einen Ruheplatz. Die Aufgaben müssen nicht gleich groß sein. Wichtig ist, dass jede Person eine eigene Idee umsetzen darf und trotzdem weiß, wie sie zur gemeinsamen Szene passt. Bevor alle anfangen, wird festgelegt, wo die freie Mitte bleibt. Das verhindert, dass später drei schöne Einzelbauten um denselben Platz konkurrieren.
Ein paar Bausteine bleiben zunächst als gemeinsamer Vorrat liegen. Sie werden erst verteilt, wenn die ersten Formen stehen. Vielleicht braucht der Eingang noch eine Seite, während am Stand bereits genug Material verbaut ist. Dann kann gemeinsam entschieden werden, welcher Bereich zuerst ergänzt wird. Die Hundert im Setnamen ist kein Auftrag, jedes Teil sofort zu benutzen. Gerade eine kleine Reserve hilft dabei, auf neue Ideen zu reagieren, ohne ein fertiges Bauwerk eines anderen Kindes auseinanderzunehmen.
Das Fest beginnt mit einer einfachen Frage
Sobald der Platz steht, kommt der erste Besucher. Wohin geht er zuerst? Ein Kind kann die Figur bewegen, ein anderes erklärt, was es am Stand gibt. Vielleicht werden unsichtbare Regenbogenkuchen angeboten oder Sterne für eine Abendparade gesammelt. Dafür sind keine zusätzlichen Spielwaren erforderlich. Die gedruckten Motive können bereits bestimmen, was in der Geschichte passiert. Ein Baustein mit Stern wird zum Zeichen für den Treffpunkt, ein Fenster markiert den Ort, an dem jemand auf Gäste wartet.
Danach verändert sich eine Sache: Es kommen mehr Besucher, der Weg wird umgelegt oder ein Stand zieht an den anderen Rand. Lasst die Kinder zunächst im Spiel ausprobieren, ob die Änderung funktioniert. Kommen die Figuren noch durch? Können sie sich vor dem Gebäude treffen, ohne dass jemand eine Mauer wegnehmen muss? So wird der Umbau Teil der Geschichte. Die Kinder bauen nicht nur ein hübsches Bild, sondern einen Ort, den sie tatsächlich bespielen können und dabei nach ihren eigenen Vorstellungen weiterentwickeln.
Großes Fest oder kleine Szene für unterwegs?
Das Einhornset DJS-100 mit 100 Teilen bietet Raum für mehrere Bereiche und gemeinsame Bauideen. Wer lieber eine überschaubare Szene mit weniger Teilen beginnen möchte, kann sich das Einhornset DJS-048 ansehen. Vergleicht dafür die Produktbilder und den angegebenen Lieferumfang. Die passende Wahl hängt auch davon ab, ob ein Kind meist allein eine kleine Geschichte erzählt oder ob mehrere Personen gleichzeitig bauen möchten. Mehr Teile sind hilfreich, wenn die zusätzliche Fläche im Spiel wirklich genutzt wird.
Zum Abschluss wird das Fest gemeinsam beendet. Jede Figur bekommt einen letzten Besuch, dann werden die Bauwerke Stück für Stück zurückgebaut. Vor dem Einräumen kann jedes Kind einen Bereich benennen, den es beim nächsten Mal wiederhaben möchte. Vielleicht bleibt vom ganzen Schloss nur die Idee eines offenen Platzes mit einem schiefen kleinen Stand. Das reicht völlig als Anfang für die nächste Geschichte. Die Metalldose sammelt die Teile; die Spielidee darf sich bis dahin ruhig noch verändern.